Gemini 4 Argon ist da: Googles neues Spitzenmodell für lange und schwierige Aufgaben
Google gibt Gemini 4 Argon für die Gemini App, den AI Mode in der Suche und die API frei. Was das Modell besser kann, wer es nutzen darf und wie du in 20 Minuten testest, ob sich der Wechsel für deine Aufgaben lohnt.
- Veröffentlicht:
- 15. Oktober 2026
- Level:
- Einsteiger, Power User
Worum geht es?
Gemini ist die KI von Google, vergleichbar mit ChatGPT oder Claude. Mit Gemini 4 Argon bringt Google ein neues Spitzenmodell, also eine Version aus der obersten Leistungsklasse. Es ist vor allem für lange, mehrstufige Aufgaben gedacht, bei denen die KI viele Schritte hintereinander sauber erledigen muss, etwa die Auswertung eines umfangreichen Berichts.
Was bedeutet das für dich?
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Wenn du Google AI Pro nutzt, bekommst du das stärkere Modell ohne Zusatzkosten in der Gemini App, sobald es bei dir freigeschaltet ist.
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Wenn du mit einem anderen Anbieter zufrieden bist, musst du nicht wechseln. Ein kurzer Vergleichstest mit deinen eigenen Aufgaben zeigt dir, ob es sich lohnt.
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Wer die API nutzt, sollte den Preisanstieg ab 30. November 2026 einplanen.
Kurz zusammengefasst
Google hat am 13. Oktober 2026 Gemini 4 Argon allgemein freigegeben. Das Modell ist der Auftakt der Gemini 4 Familie und soll vor allem bei langen, mehrstufigen Aufgaben glänzen: Programmieren, Finanzanalysen, juristische Texte, IT Sicherheit und Forschung.
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Wer bekommt Zugriff: Google AI Pro Abonnenten in der Gemini App und im AI Mode der Suche, AI Ultra Abonnenten zusätzlich in Google Antigravity und AI Studio. Entwickler nutzen Argon über die kostenpflichtige Gemini API, Unternehmen über Gemini for Business.
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Preis in der API: Einführungspreis 2 US Dollar pro Million Eingabe Tokens und 10 US Dollar pro Million Ausgabe Tokens. Ab dem 30. November 2026 verdoppelt sich der Preis auf 4 und 20 US Dollar. Zwischengespeicherte Eingaben sind 95 Prozent günstiger.
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Sehr lange Antworten: Bis zu 1 Million Tokens für Eingabe und Ausgabe zusammen, dazu ein Verfahren zum Fortsetzen besonders langer Ausgaben.
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Schreibstil: Laut Google antwortet Argon direkter, weicht weniger aus, wiederholt sich seltener und hält sich genauer an Stilvorgaben.
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Sicherheit: Bei einem Test mit versteckten Prompt Injections lag die Erfolgsquote der Angriffe nur noch bei 0,7 Prozent. Alle Benchmarkzahlen stammen von Google selbst oder Partnern.
Warum das relevant ist: Für Einsteiger mit Google AI Pro steht ab sofort ein deutlich stärkeres Modell in der gewohnten Gemini App bereit, ohne Zusatzkosten. Power User bekommen ein ernsthaftes Konkurrenzmodell zu Claude Opus 5.5 und GPT-6 Astra, mit attraktivem Einführungspreis bis Ende November.